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29.10.2014

Europäisches CSR-Gütezeichen an deutsche öffentliche Unternehmen verliehen

24 Unternehmen heute in Mailand ausgezeichnet

Mailand, 29.10.2014. Vier deutsche öffentliche Unternehmen sind heute mit dem europäischen Gütezeichen des Europäischen Verbandes der öffentlichen Arbeitgeber und Unternehmen (CEEP) für ihre gelungene Umsetzung einer nachhaltigen Unternehmenspolitik in Mailand ausgezeichnet worden. Preisträger sind die Berliner Stadtreinigung (BSR), die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die Stadtreiniger Würzburg und die Entsorgung Dortmund (EDG).

Hans-Joachim Reck, Präsident des CEEP, gratulierte den insgesamt 24 ausgezeichneten Unternehmen aus Frankreich, Schweden, Portugal, Italien, Großbritannien und Deutschland zum Erhalt des in Europa einzigen Gütezeichens für öffentliche Unternehmen im Bereich der Corporate Social Responsibility (CSR) und führte aus: „Mit der Vergabe des europäischen CSR-Labels hat das CEEP-Projekt zur gesellschaftlichen Verantwortung öffentlicher Unternehmen erneut einen wichtigen Beitrag zur Etablierung von CSR-Prinzipien und deren Förderung in öffentlichen Unternehmen geleistet. Durch das CEEP-Label und die eingereichten Projektbeispiele wird der Beitrag der öffentlichen Unternehmen zu einer nachhaltigen Wirtschaft sichtbar und konkret.“

Die heute prämierten Unternehmen profitieren in mehrfacher Weise von ihrem erfolgreich erbrachten Nachweis einer nachhaltigen Unternehmenspolitik: Das europäische Gütezeichen des CEEP ergänzt die nationalen Zertifizierungen und erleichtert den ausgezeichneten Unternehmen den Nachweis für ein soziales, ökologisches und gesellschaftsbezogenes Profil. Mit dem Gütezeichen etablieren sich die prämierten Unternehmen gegenüber ihren Stakeholdern als vorbildliche nachhaltige Dienstleister und grenzen sich positiv von sektoralen Wettbewerbern im Markt ab. Das CSR-Label kann ein wertvoller Baustein im Bewerbungsprozess europaweiter Vergaben sein und einen Wettbewerbsvorteil sichern.

Corporate Social Responsibility steht für die gesellschaftlich-soziale Verantwortung von Unternehmen. Auf freiwilliger Basis und über rechtliche Vorschriften hinausgehend werden wirtschaftliche, soziale und ökologische Belange in Kultur, Strategie und Tätigkeit von Unternehmen nachhaltig integriert und weiterentwickelt.

Das CEEP-CSR-Label wurde 2008 in Kooperation mit der Europäischen Kommission etabliert und wird seitdem an öffentliche und gemischtwirtschaftliche Unternehmen vergeben, die nachweislich erfolgreich CSR-Prinzipien nach den geltenden Standards der Europäischen Union und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) umsetzen. Die Unternehmen durchlaufen dafür einen dreistufigen Bewerbungsprozess. Das CEEP-CSR-Gütezeichen wurde bisher an rund 100 Unternehmen aus ganz Europa verliehen und ist zwei Jahre gültig.

Zur Fotogalerie der Verleihung: Link (extern)

Die seit 2008 prämierten deutschen Unternehmen sind: Abfallwirtschaftsbetrieb München, Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Rheingau-Taunus Kreis, Erdgas Südbayern GmbH, Wasser- und Abwasserwirtschaft Gemeinde Wietzendorf, Dortmunder Energie und Wasserversorgung GmbH (DEW21), HEAG Südhessische Energie AG, Stadtreinigung Hamburg A.ö.R., Stadtwerke Mainz AG und die Berliner Wasserbetriebe A.ö.R.

Zur CEEP-Projektseite http://www.bvoed.de/csr-label-ceep.html

Der Europäische Verband der öffentlichen Unternehmen und Arbeitgeber (CEEP) mit Sitz in Brüssel vertritt die öffentlichen Arbeitgeber im branchenübergreifenden Europäischen Sozialdialog und öffentliche als auch private Unternehmen und Organisationen aus ganz Europa, die auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene als Erbringer öffentlicher Dienstleistungen tätig sind. CEEP ist einer der drei von den EU-Institutionen anerkannten europäischen branchenübergreifenden Sozialpartner. Der Bundesverband Öffentliche Dienstleistungen (bvöd) bildet mit seinen Mitgliedern aus Unternehmen und Verbänden die deutsche Sektion des CEEP.