Geschäftsstelle Bundesverband Öffentliche Dienstleistungen - Deutsche Sektion des CEEP e.V.

Invalidenstraße 91
10115 Berlin

Fon +49 (0)30 / 943 95 13 - 0
Fax +49 (0)30 / 943 95 13 - 29

info@bvoed.de

15.04.2013

Neuer Masterstudiengang “Public Service Management” der Universität Leipzig startet im Oktober

Leipzig, 15.04.2013. Von der Universität Leipzig wird unter Begleitung durch das Kompetenzzentrum für Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge ab Oktober 2013 ein auf Europa ausgerichtetes Masterprogramm „Public Service Management“ für Fach- und Führungskräfte angeboten.

Inhalte des Masterprogramms (Flyerauszug):

„Interdisziplinarität“ steht im Mittelpunkt dieses auf Europa ausgerichteten Masterprogramms „Public Service Management“. Der anspruchsvolle, vier Semester umfassende Studiengang bereitet Fach- und Führungskräfte in einem fächerübergreifenden Curriculum auf aktuelle und zukünftige Führungsaufgaben vor. Kreative Strategie- und verantwortungsbewusste Managementkompetenz befähigen die Absolventen, Herausforderungen im Bereich der Daseinsvorsorge, des Finanz-, Verwaltungs- und Unternemensmanagements sowie auf politischer Ebene bewältigen zu können.

Der Masterstudiengang vermittelt im Kontext der europäischen Politik sowie des europäischen und nationalen Rechtsrahmens eine problemorientierte, wissenschaftlich fundierte, interdisziplinäre akademische Ausbildung.

Er schärft das Bewusstsein für Fragestellungen des demografischen Wandels, der sozialen Integration, des interkulturellen Managements und des Corporate Citizenship.

Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung öffentlicher Dienstleistungen steht deshalb ebenso im Fokus, wie das Zusammenwirken öffentlicher und privater Unternehmen zur Lösung von Zukunftsaufgaben im Prozess regionaler Vernetzung.

Der Einsatz von effizienten und operativen Konzepten kommunalen Finanzmanagements, von Infrastrukturstrategien und von wirkungsorientiertem Verwaltungshandeln wird praxisnah und auf wissenschaftlicher Basis vermittelt. Neben diesen fachspezifischen Qualifikationen ist das Studium darauf ausgerichtet, bei den Studierenden fachübergreifende Schlüsselkompetenzen zu stärken.

Ein einwöchiges Praktikum im Umfeld des Europaparlaments schärft die Europafähigkeit der Studierenden und bietet die Möglichkeit für den Einstieg in ein grenzüberschreitendes Kommunikationsnetzwerk.

Zusammen mit Professoren, Wissenschaftlern und Mitgliedern eines studiennahen Beirates von national und europaweit tätigen Experten aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik, Wirtschaft und dem Finanzsektor, werden zukunftsweisende Fragestellungen gezielt aufgenommen und Lösungen auf hohem Qualitätsstandard kritisch abgewogen.

Zusätzlich wird die Expertise von Dozenten und Referenten anderer nationaler und internationaler Universitäten in den Master eingebunden.

Prof. Dr. Thomas Lenk, Prorektor für Entwicklung und Transfer der Universität Leipzig, Institutsdirektor für Öffentliche Finanzen und Public Management, Lehrstuhl Finanzwissenschaft und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des bvöd:

„Der Master Public Service Management bietet erstmals im Rahmen einer universitären Aus- und Weiterbildung wissenschaftlich fundierte, praxisnahe Lösungsoptionen zu drängenden Fragen der gesamten öffentlichen Leistungserbringung. Durch die enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis bietet er besonders Fach- und Führungskräften die Möglichkeit, ihre Kompetenzen zu stärken und qualifiziert sie für Führungsaufgaben im europäischen Verständnis von Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse. Diese sind im Kontext des demografischen Wandels in ganz Europa zu bewerten“

Weitere Informationen, z.B. über den konkreten Studienablauf und Studieninhalte sind im Infoflyer (.pdf) und auf Französisch hier zu finden: Courte description Master PSM (.pdf)

Seit Dezember 2010 ist der bvöd im Beirat des Kompetenzzentrums vertreten. Das Leipziger Kompetenzzentrum stellt damit, neben dem Wissenschaftlichen Beirat, einen weiteren wichtigen Teil des wissenschaftlichen Verbandsnetzwerkes des bvöd da.