Geschäftsstelle Bundesverband Öffentliche Dienstleistungen - Deutsche Sektion des CEEP e.V.

Invalidenstraße 91
10115 Berlin

Fon +49 (0)30 / 943 95 13 - 0
Fax +49 (0)30 / 943 95 13 - 29

info@bvoed.de

bvöd-Jahresveranstaltung 2013: Nachhaltigkeitsmanagement und -reporting für öffentliche Unternehmen und Dienstleister.

Dienstag, 5. November 2013, 13.00 - 16.00 Uhr im VKU Forum, Berlin


VERANSTALTUNGSTITEL:

„Lust oder Frust? – Nachhaltigkeitsmanagement und -reporting für öffentliche Unternehmen und Dienstleister. Eine Debatte aus Sicht von Wissenschaft und Unternehmen“


ZUR DEBATTE:

Nachhaltigkeit FotoÖffentliche Unternehmen können vielfältige innovative und kreative Beiträge für ein nachhaltiges unternehmerisches Handeln vorweisen. Politik und Bürger erwarten von ihnen ein verantwortliches, nicht allein auf die Erreichung von kurzfristigen Gewinnzielen ausgerichtetes Handeln.

Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates des bvöd (WBR) haben daher kommunale und regionale Unternehmen im Juli 2013 hinsichtlich der Etablierung und Ausgestaltung ihres Nachhaltigkeitsmanagements und -reportings befragt:

Es gibt bereits Unternehmen, die verschiedene Instrumente des Nachhaltigkeitsmanagements und Wege der Berichterstattung nutzen, um ihre Aktivitäten im Hinblick auf wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Fortschritt freiwillig zu dokumentieren. Andere Unternehmen befinden sich erst im Aufbau und in der Planung dieser Strukturen. Detaillierte Ergebnisse der Umfrage werden am 5. November vorgestellt.

Die Europäische Kommission plant unterdessen, die bestehenden Berichtspflichten der Bilanzrichtlinie über Geschäftsverlauf und -ergebnis hinaus auszuweiten. Es ist vorgesehen, dass auch nichtfinanzielle, insbesondere Umwelt- und soziale Indikatoren in den Lagebericht von Unternehmen aufgenommen werden müssen. Von diesen Plänen sind Stadtwerke und öffentliche Unternehmen ab einer Größe von 500 Mitarbeitern und/oder einem Jahresumsatz von 20 bis 40 Mio. Euro betroffen. Sie sollen einer verpflichtenden Nachhaltigkeitsberichterstattung nach internationalen oder nationalen Standards unterliegen.

Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Verbänden, den Gebietskörperschaften und aus der Wissenschaft diskutieren am 5. November über diese erweiterten Regulierungspläne und die Auswirkungen auf das Nachhaltigkeitsmanagement und -reporting der Unternehmen:

  • Welche Initiativen und Standards werden sich zukünftig durchsetzen? Welche Entwicklung wird es in der unternehmerischen Berichterstattung für die öffentlichen Unternehmen noch geben?

  • Wird diese Entwicklung den Zielkonflikt öffentlicher Unternehmen zwischen den ökologischen und sozialen Erwartungen der Politik und Bürger und den ökonomischen Anforderungen des Marktes intensivieren?

  • Was planen die EU und die Mitgliedsstaaten zum Thema Nachhaltigkeit?

  • Was sind die Folgen einer verpflichtenden Berichterstattung gerade für kleine und mittlere Unternehmen, die bisher kein Reporting gepflegt haben?

  • Wo stehen Erbringer öffentlicher Dienstleistungen im Vergleich zur Privatwirtschaft?

  • Hat gutes Nachhaltigkeitsreporting das Potential öffentliche Unternehmen als „bessere“ Dienstleister im Wettbewerb zu etablieren?

  • Welche Formen der strategischen Zusammenarbeit von Gebietskörperschaften und öffentlichen Unternehmen eignen sich zur Umsetzung nachhaltiger Ziele, um Erwartungen, Umsetzung und deren Finanzierung in Einklang zu bringen?

Die Veranstaltung richtet sich an öffentliche Unternehmen und deren Branchenverbände, insbesondere an die Ebene der Geschäftsführung und Mitarbeiter von Strategie-, Grundsatz, Nachhaltigkeits-, CSR- und Kommunikationsabteilungen, an Behörden, Gebietskörperschaften und NGOs.


PROGRAMM:

13:00 Uhr Begrüßung und Eröffnung

EINFÜHRENDE VORTRÄGE

Prof. Greiling Prof. Theuvsen Prof. Wernicke Dr. Bachmann

Prof. Dr. Dorothea Greiling Johannes Kepler Universität Linz und
Prof. Dr. Ludwig Theuvsen
Georg-August-Universität Göttingen
Entwicklungsstand und Perspektiven des Nachhaltigkeitsmanagements in öffentlichen Unternehmen

Prof. Dr. Stephan Wernicke Chefjustiziar Deutscher Industrie- und Handelskammertag DIHK
Regulierung oder selbstgestaltete Verantwortung: Politische Handlungsspielräume zur Förderung von nachhaltigem Wirtschaften von Unternehmen

Dr. Günther Bachmann Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung
Bedeutung und Entwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements und -reportings

14:40 Uhr: PODIUMSDISKUSSION: Das Ende der Freiwilligkeit – Öffentliche Unternehmen zwischen Erwartungs- und Kostendruck beim nachhaltigen Wirtschaften

Dr. Bachmann Birgit Konopatzki Dirk Polenz   Sarah Richter 
  • Dr. Günther Bachmann Rat für Nachhaltige Entwicklung

  • Birgit Konopatzki Energieversorgung Oberhausen AG

  • Dirk Polenz Berliner Verkehrsbetriebe A.ö.R.

  • Sarah Richter Deutscher Städte- und Gemeindebund

  • Moderation: Prof. Dr. Dorothea Greiling


 Mit freundlicher Unterstützung von:

BVG            VKU       EBD


Wegbeschreibung zum VKU Forum in Berlin

VKU Forum