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03.07.2013

Studie "Konzern Kommune": wirtschaftliche Performance von kommunalen Unternehmen vorgestellt

Leipzig, 03.07.2013. Zusammen mit der HypoVereinsbank hat das Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e.V. an der Universität Leipzig die Studie "Konzern Kommune" zur wirtschaftlichen Performance von kommunalen Unternehmen vorgestellt. Deutschlandweit nahmen 60 Städte und Gemeinden an der Studie teil.

"Die wirtschaftliche Aktivität der Städte und Gemeinden bildet einen wichtigen Baustein der Wirtschaftskraft Deutschlands. Die kommunale Bereitstellung von Leistungen der Daseinsvorsorge sichert eine hohe Lebensqualität in den Städten und Gemeinden. Die Kommunalwirtschaft befindet sich jedoch seit Jahren in einem dynamischen Veränderungs- und Anpassungsprozess. Während sie in Deutschland traditionell ein großes und breites Dienstleistungsspektrum abdeckt, haben seit den 1990er Jahren Ausgliederungstendenzen sowie Privatisierungs- und neuerdings Rekommunalisierungsprozesse Platz ergriffen“, sagte Prof. Dr. Thomas Lenk, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzzentrums e.V. und Finanzwissenschaftler an der Universität Leipzig, anlässlich der Vorstellung der Studie in Leipzig.

Ingrid Rogner-Pollmann, HypoVereinsbank-Segmentmanagerin Public Sector sagte: "Eine strategisch ausgerichtete, konzentrierte Beteiligungsteuerung ist daher essentiell. Etwaige Steuerungsmängel können sich in Form von wachsenden Verbindlichkeiten der Unternehmen letztlich sogar negativ auf die kommunalen Finanzen auswirken. Dies gilt es zu vermeiden. Hierzu sind starke Partner erforderlich, um diesen notwendigen Weg gemeinsam gehen zu können. Wir als HypoVereinsbank wollen einer dieser Partner sein."

Dr. Oliver Rottmann, geschäftsführender Vorstand des Zentrums und Studienleiter, ergänzte: „Einerseits bilden die öffentlichen Unternehmen wichtige Einnahmequellen für die öffentliche Hand. Andererseits können Steuerungsziele, wie die Gewährleistung einer flächendeckenden Daseinsvorsorge umgesetzt werden. Die größten Herausforderungen sehen die Kommunen neben ihrer Daseinsvorsorgefunktion in erster Linie auf marktlicher Ebene. Dabei sind die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und das Wettbewerbsumfeld von zentraler Relevanz“.

Die Studie kann unter www.hvb.de/presse abgerufen werden.

Ansprechpartner:

Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e. V. an der Universität Leipzig
Dr. Oliver Rottmann
Geschäftsführender Vorstand
Neues Augusteum, Augustusplatz 10, 04109 Leipzig
Telefon: 0341 97-33 583
Mobil: 0176 21692411
E-Mail: rottmann@wifa.uni-leipzig.de

Hintergrund:

Der Bundesverband Öffentliche Dienstleistungen (bvöd) ist seit 2010 im Beirat des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e. V. an der Universität Leipzig vertreten.

Das Kompetenzzentrum ist ein interdisziplinäres Zentrum, das sich im Rahmen einer praxisorientierten Forschung mit Fragestellungen der öffentlichen Wirtschaftsbereiche – auch an der Schnittstelle zur Privatwirtschaft – beschäftigt. Themenschwerpunkte bilden neben den öffentlichen Finanzen vor allem die Bereiche der Daseinsvorsorge (beispielsweise Energie- und Wasserversorgung). Das Zentrum wurde 2009 gegründet und beinhaltet elf Professuren aus Ökonomie, Jurisprudenz, Politikwissenschaft, Infrastruktur, Stadtentwicklung und Pädagogik.

Einige Mitglieder des Kompetenzzentrums sind auch im Wissenschaftlichen Beirat des bvöd aktiv.

Quelle: Pressemitteilung HypoVereinsbank vom 24.04.2013