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25.04.2013

CEEP und EGB zu Förderung der Jugendbeschäftigung im öffentlichen Dienst: Es ist Zeit zu handeln

Brüssel, 25.04.2013. „Momentan sind mehr als 22% der jungen Menschen in der EU arbeitslos, es ist daher dringend an der Zeit, diese Problematik anzugehen“, waren sich heute Valeria Ronzitti, Generalsekretärin des CEEP, und Patrick Itschert, Generalsekretär des EGB (Europäischer Gewerkschaftsbund), einig.

Die beiden Partner des gemeinsamen CEEP-EGB-Projektes "Förderung der Jugendbeschäftigung im Bereich der öffentlichen Dienstleistungen“, legten gestern in Brüssel dessen Ergebnisse vor.

Beide EU-Sozialpartner betonten die Notwendigkeit, sich dem Problem der Jugendarbeitslosigkeit anzunehmen, da dies ein wichtiges Thema für die Zukunft Europas sei.

Valeria Ronzitti erklärte:

"Die Förderung der Jugendbeschäftigung ist für die Entwicklung der öffentlichen Dienstleistungen, deren hohe Qualität und Effizienz das entscheidende Element.

Investitionen in öffentliche Dienstleistungen allein machen öffentliche Dienstleister nicht automatisch zu  begehrten Arbeitgebern.

Dafür müssen deren Image aufgewertet und die Vielfalt der möglichen Karrierewege verstärkt bekannt gemacht werden.  

CEEP schätzt die Qualität der innovativen Beispiele, die aus dem gemeinsamen Projekt mit dem EGB hervorgegangen sind. Ich bin zuversichtlich, dass über unsere Partnerschaft diese Beispiele wirksam verbreitet  und zu weitergehenden Aktionen führen werden“.

Patrick Itschert ergänzte dahingehend, dass eine ganze Generation junger Menschen nicht der Krise geopfert werden dürfte.

„Behörden wie Sozialpartner müssen hier Verantwortung übernehmen, sich der Sorgen der Jugendlichen annehmen und diese thematisieren“, führte er aus.

Das gemeinsame Projekt bot eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich über praktische Möglichkeiten zur Jugendbeschäftigung auszutauschen und die Partnerschaft zwischen CEEP und EGB im Rahmen der aktuellen Herausforderungen weiter zu entwickeln.“