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20.10.2015

Neue Studie zum Thema „Kommunales Vermögensmanagement“ der Universität Leipzig

Berlin, 20. Oktober 2015. Das Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e.V. an der Universität Leipzig  hat eine aktuelle Studie mit dem Titel „Kommunales Vermögensmanagement - Herausforderungen des aktuellen Marktumfelds meistern“ veröffentlicht. Die Studie wurde von der Deutschen Bank unterstützt.

Die Studie zeigt detailliert auf, aus welchem Grund eine zunehmend intensive Auseinandersetzung mit der kommunalen Geldanlage stattfinden muss und welche Themenfelder Kommunen bei der Geld- und Vermögensanlage konkret bewegen.

In der Summe verfügten die Kommunen im Jahr 2013 über ein Finanzvermögen in Höhe von rund 180 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Jahr 2010 entspricht dies einer Steigerung von rund 22,4 Mrd. Euro oder 14 Prozent. „Vor diesem Hintergrund liegt die Perspektive kommunaler Finanzentscheider heute stärker auf dem Liquiditäts- und Vermögensmanagement“, sagt Dr. Oliver Rottmann, Vorstand des Kompetenzzentrums an der Universität Leipzig.

Besonders die Abwägung zwischen Risiko und Ertrag gestalte sich für die öffentliche Hand schwierig. „Das Spannungsfeld liegt insbesondere zwischen Sorgfaltspflicht im Umgang mit den anvertrauten Steuergeldern sowie der im aktuellen Niedrigzinsumfeld bedrohten Kapitalerhaltung“, so Studienleiter Mario Hesse, Finanzwissenschaftler der Universität Leipzig.

Ebenso gibt die Studie Anhaltspunkte zu den Strukturen und der räumlichen Verteilung des kommunalen Finanzvermögens in Deutschland.

Die Studie kann hier abgerufen werden.