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01.03.2012

800 Seiten Expertise aus Wissenschaft und Praxis für die öffentliche Wirtschaft

Einmaliges Handbuch-Projekt von WBR beschlossen

Eppstein/Berlin, 28.02.2012. Der Wissenschaftliche Beirat des bvöd (WBR) hat in seiner diesjährigen Tagung in Eppstein (Taunus) die Publikation eines Handbuches zur öffentlichen Wirtschaft beschlossen.

 „Als Ergebnis wird ein rund 800 Seiten starkes, interdisziplinäres und praxisorientiertes Werk präsentiert werden können, das sich natürlich an die Wissenschaft, aber auch an die Wirtschaft, die Politik und nicht zuletzt an die interessierte Öffentlichkeit wenden wird“, unterstrich Professor Schulz-Nieswandt (Universität Köln) gegenüber seinen Kolleginnen und Kollegen in der Plenarsitzung des Wissenschaftlichen Beirates die Bedeutung des Projektes.

Schulz-Nieswandt wird die Federführung der mehrjährigen Entwicklungs- und Koordinierungsarbeit innehaben und von Köln aus steuern.

Stefan Simonis, Leiter des Lektorats der Nomos Verlagsgesellschaft (Baden-Baden), sieht in dem Werk einen bedeutenden Beitrag der Wissenschaft zum Verständnis und Analyse der öffentlichen Wirtschaft in ihrer gesamten Bandbreite:

„Es existiert kein aktuelles Werk in deutscher Sprache, das derart interdisziplinär das gesamte Spektrum der öffentlichen Wirtschaft aufgreift. Der Wissenschaftliche Beirat hat sich hier vorgenommen, eine Lücke innerhalb der Wissenschafts- und Praxislandschaft zu schließen“. Simonis sagte dem WBR die Unterstützung des Nomos-Verlages als Lektorpartner zu.

Die Mitglieder des WBR hatten in der Plenarsitzung ihre grundsätzliche Unterstützung für das Buch-Projekt zugesagt und das Vorhaben deutlich begrüßt. Ein erster Gliederungsentwurf und eine Themenauswahl in Zusammenhang mit der angestrebten wissenschaftlichen Arbeitsweise  wurden bereits debattiert und werden in der Folgezeit weiterentwickelt und konkretisiert.

Neben Beiträgen aus dem Kreis des WBR sollen auch externe Wissenschaftler und Praxisvertreter aus der Wirtschaft und Verbändelandschaft für das Projekt gewonnen werden.

„Beiträge aus dem sektorübergreifenden Mitgliederkreis und dem Netzwerk des bvöd sind gerne gesehen“, betont  der Vorsitzende des WBR, Professor Holger Mühlenkamp von der DHV Speyer.

„Die Mitgliedervielfalt wird die interdisziplinäre Aufstellung des WBR gut ergänzen und allein schon durch diese Verknüpfung aus Wissenschaft und Praxis dem Handbuch zu der geplanten breiten Aufstellung verhelfen“.

Schulz-Nieswandt bedankte sich bei der Vorstellung der Pläne bei den bvöd-Mitgliedsorganisationen Stadtwerke Köln, PWC und VKU, die im Vorfeld ihre Unterstützung für das Großprojekt zugesagt hatten.

Neben Schulz-Nieswandt werden aus dem Kreis des WBR die Professoren Theuvsen (Universität Göttingen), Krajewski (Universität Nürnberg-Erlangen) und Mühlenkamp (DHV Speyer) die weitere Planung des Handbuches vorantreiben.


Hintergrund zum Wissenschaftlichen Beirat des bvöd:

Eines der Hauptanliegen des Bundesverbandes Öffentliche Dienstleistungen (bvöd) ist es, die Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der öffentlichen und gemeinwirtschaftlichen Dienstleistungen zu fördern. Der bvöd führt damit die jahrzehntelange Tradition der Gesellschaft für öffentliche Wirtschaft (GÖW) weiter, die sich dem wissenschaftlichen Diskurs und Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis auf dem Gebiet der öffentlichen Dienstleistungen widmete.

Besonders deutlich wird diese Förderung durch den Wissenschaftlichen Beirat (WBR) des bvöd, der mit Professorinnen und Professoren von verschiedenen Hochschulen aus Deutschland und Österreich besetzt ist. Die öffentliche Wirtschaft und Fragen der Daseinsvorsorge stehen dabei im Fokus der wissenschaftlichen Aufmerksamkeit des Beirates.