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21.07.2015

"Gleichberechtigung bedeutet auch mehr Männer in Erziehungsberufen“

Brüssel, 20. Juli 2015. Im Rahmen eines informellen Treffens der europäischen Minister für Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit am 16. Und 17. Juli in Luxemburg hat sich CEEP zu  Fragen der Arbeits- und Sozialpolitik positioniert.   

Mit Blick auf die hohe Jugendarbeitslosenquote in Europa sagte CEEP Generalsekretärin Valeria Ronzitti, dass mehr Gebrauch von bereits existierenden Maßnahmen gemacht werden müsse. So bestünde die Möglichkeit über geplante Investition und mit Hilfe des bereits existierenden  Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen bessere Perspektiven für Jugendliche zu schaffen. Weiterhin setzte sie sich für die Schaffung von sogenannten „grünen Arbeitsplätzen“ ein.

In der Debatte über Chancengleichheit plädiert  CEEP für den Abbau geschlechtsspezifischer Stereotypen. Besonders in den Bereichen der öffentlichen Dienste, in denen Männer unterrepräsentiert seien, müsse ihnen der Einstieg ermöglicht werden.  Vor allem aber sei es wichtig, verstärkt  in soziale und öffentliche Infrastrukturen zu investieren. Der Zugang zu sozialen Dienstleistungen, wie Kinderbetreuung oder Gesundheitspflege, sei eine Voraussetzung für die Gleichstellung der Geschlechter.

Links:

CEEP- Pressemitteilung