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25.01.2012

„Die öffentlichen Arbeitgeber engagieren sich bei der Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit“

CEEP nahm an informellen Spitzentreffen der Sozialpartner mit EU-Kommission teil

Brüssel, 25.01.2012. Diese Botschaft gab Ralf Resch, Generalsekretär von CEEP, diese Woche bei einem informellen Spitzentreffen der Europäischen Sozialpartner mit EU-Kommissionspräsident Barroso bekannt.

Anlass für das Treffen war die kürzlich veröffentlichte “Youth Opportunities Initiative” und Einbeziehung der Sozialpartner in deren Umsetzung.

Resch unterstrich, dass die Initiative einige wichtige Aspekte für die öffentlichen Arbeitgeber in Europa enthalte.

Ein Beispiel sei das wachsende Ungleichgewicht bei den Qualifikationen. Gerade für die Ausbildung zuständigen CEEP-Mitglieder hätten eine bei der Bereitstellung jetzt und zukünftiger benötigter Qualifikationen eine Schlüsselrolle inne, so Resch:

„Gerade in Zeiten der finanziellen Konsolidierung in vielen EU-Mitgliedsstaaten, sollte die Priorität auf wachstumsfördernden Ausgaben, beispielsweis für die Ausbildung, liegen. Diese Ausgaben sind eine Investition für zukünftiges Wirtschaftswachstum“.

In seiner Abschlussbemerkung nutzte Resch die Gelegenheit um einige Anmerkungen zu dem bevorstehenden informellen EU-Gipfel am 30. Januar 2012 zu machen.

Er betonte den dringenden Bedarf einer überzeugenden Antwort der Politik auf die EURO-Krise und, dass der Fokus bei den Reformvorhaben nicht nur ein kurzfristiges Wachstum als Effekt haben dürfe, sondern auch langfristig ein stabiles Wirtschaftswachstum generieren müsse. Daher hob Resch die Rolle der öffentlichen Dienstleistungen im Gesundheits- und Ausbildungsbereich hervor, die einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der EU-Ökonomien beitrügen.

Dies sollte bei der Diskussion über kurz- und langfristig angelegte Reformen zur Wiederankurbelung des Wirtschaftswachstums in Europa berücksichtigt werden, so der CEEP-Generalsekretär.