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18.10.2013

BMU: Kommunen sind zentrale Partner beim Klimaschutz und für die Energiewende

Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten wurde novelliert

Berlin, 18.10.2013. Das Bundesumweltministerium (BMU) hat die Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen (Kommunalrichtlinie) novelliert und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Mit Beginn des Jahres 2014 können Städte und Gemeinden damit Zuschüsse für Klimaschutzprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative beantragen.

„Städte und Gemeinden sind zentrale Partner beim Klimaschutz. Seit dem Jahr 2008 haben wir rund 5.000 Projekte in 2.500 Kommunen gefördert. Mittelstand und Handwerk in den jeweiligen Regionen haben davon besonders profitiert“, betonte Bundesumweltminister Peter Altmaier.

Mit der Kommunalrichtlinie beabsichtigt das BMU sowohl die Entwicklung von Klimaschutzkonzepten als auch die konkrete Umsetzung einzelner Klimaschutzmaßnahmen zu fördern. Für das Jahr 2014 sind laut Auskunft des BMU insgesamt rund 90 Millionen Euro vorgesehen.

Unter anderem soll die erfolgreiche Förderung der LED-Innenbeleuchtung fortgesetzt werden.

Nach Angaben des BMU wurden im vergangenen Jahr der neu hinzu gekommene Förderschwerpunkt „Klimafreundliche Mobilität“ von den Kommunen stark nachgefragt.

Hintergrund Kommunalrichtlinie

Die Kommunalrichtlinie ist Teil der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ des Bundesumweltministeriums. In diesem Rahmen initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit dem Jahr 2008 Projekte, mit denen Energie effizienter genutzt und Emissionen gemindert werden können. Die Programme und Projekte decken ein breites Spektrum von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkrete Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen ab.

Förderanträge können vom 1. Januar bis zum 30. April 2014 bei dem vom Bundesumweltministerium beauftragten Projektträger eingereicht werden.

Ausführliche Informationen sind beim Projektträger Jülich (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen) und beim Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (www.klimaschutz.de/kommunen) verfügbar.

Quelle: BMU Pressedienst Nr. 152/13 - Klimaschutz/Kommunales