Geschäftsstelle Bundesverband Öffentliche Dienstleistungen - Deutsche Sektion des CEEP e.V.

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17.11.2011

CEEP stellt zehn Vertreter für Verhandlungsdelegation der WTD

Brüssel, 17.11.2011. In einem Brief an alle Mitglieder des CEEP informierte heute der Generalsekretär des CEEP Dr. Ralf Resch, dass der CEEP innerhalb der Arbeitgeberdelegation zur Verhandlung über die Arbeitszeitrichtlinie (WTD) 10 Mitglieder entsenden wird.

"Dies spiegelt die Annerkennung der spezifischen Rolle der Arbeitgeber der öffentlichen Dienste in den zukünftigen Verhandlungen wider", so Resch in dem Brief an die Mitglieder.

Die Gesetzgebung über die Arbeitszeit stellt ein Hauptstück der Regulierung des Europäischen Arbeitsmarkts da.

Die Arbeitszeitrichtlinie 2003/88/EC (AZR) und die Rechtssprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union haben daher einen grossen Einfluss auf die Arbeitgeber der öffentlichen Dienstleistungen in Europa.

Der Entscheidung der Europäischen Sozialpartner innerhalb des Europäischen branchenübergreifenden Sozialdialoges Verhandlungen untereinander aufzunehmen ging ein zweistufigen Konsultationsverfahren der Europäischen Sozialpartner durch die EU-Kommission voraus, das im März 2010 eingeleitet worden war.

Der CEEP wird nun in seiner Funktion als Zentralverband der öffentlichen Arbeitgeber in Europa in den kommenden neun Monaten mit den anderen drei Europäischen Sozialpartnern über eine Reform der Arbeitszeitrichtlinie auf Grundlage der Artikel 154-155 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (VAEU) verhandeln. Ein erstes Treffen ist für Anfang Dezember geplant.

Herr Dr. Armin Augat (VKA) wird im bvöd-Sozialpartnerausschuss über aktuelle Entwicklungen informieren.

Ein Hintergrundpapier zur WTD ist auf Anfrage bei der Geschäftsstelle des bvöd erhältlich. Den Mitgliedern der deutschen Sektion des CEEP ist es heute zur Verfügung gestellt worden.