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29.09.2011

Europäische Städte und die Herausforderungen des Klimawandels

Europäische Wasserforscher diskutieren in Berlin über Anpassungsmaßnahmen

Berlin, 29.09.2011. Heute und Morgen wird das Kompetenzzentrum Wasser Berlin und die Berliner Wasserbetriebe Gastgeber eines internationalen Workshops in Berlin sein, der diskutiert, wie sich europäische Wasserversorger auf den Klimawandel vorbereiten können.

Dies geschieht im Rahmen des EU-Forschungsvorhaben PREPARED, zu Deutsch „vorbereitet sein".

Dabei werden sich elf europäischen Städte, nämlich Barcelona, Berlin, Eindhoven, Genua, Istanbul, Gliwice, Lissabon, Lyon, Oslo, Simferopol, Aarhus sowie die Region Wales beteiligen.

Die Wissenschaft wird zur Unterstützung von Planungsabläufen Werkzeuge zur Entscheidungshilfe, Berechnung von unterschiedlichen Szenarien und Prognosemodelle für das Wassermanagement in den Erfahrungsaustausch einbringen.

Zentrales Anliegen der Fachleute aus Wasserunternehmen und Forschung ist die Entwicklung von Managementszenarien, die auf mögliche Effekte des Klimawandels eine Antwort geben können.


Hintergrund:

Klimaexperten rechnen zukünftig mit der Häufung von Wetterextremereignissen, die die Wasserwirtschaft vor großen Herausforderungen stellen wird.

So werden sowohl heftige Wolkenbrüche, als auch Trockenperioden zu managen sein.

Dabei muss von unterschiedlichen regionalen Begebenheiten und Ausprägungen von Klimaeffekten ausgegangen werden, so dass eine technischen Normlösungen für Europa nicht in Frage kommt.

So verfügt beispielsweise Berlin über hohe Grundwasserstände, während andere Städte langanhaltende Trockenperioden zu bewerkstelligen haben.

Beide müssen sich jedoch mit der Eintrittswahrscheinlichkeit und Intensität der Klimaeffekte auseinandersetzen und diese Ereignisse in die wasserwirtschaftlichen Planungsabläufe integrieren.

Quelle: Pressemitteilung BWB vom 28.09.2011: "Dürre & Wolkenbrüche – Klimawandel & Wasserwirtschaft"